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Vorgehensweise während einer Untersuchung
Wenn man einmal dafür entschieden hat, einen Ort, an dem sich angeblich "paranormale" Phänomene abspielen sollen, einer Untersuchung durch das eigene Team zu unterziehen, dann könnte man nach den folgenden Richtlinien agieren - Es gilt nämlich einiges zu beachten, damit die geplante Aktion nicht zu einem organisatorischen Desaster zu werden droht, das in der Auswertung später mehr Fragen aufwirft, als es erhoffte Antworten erbringt.
 
Nach welchen Richtlinien man überhaupt erstmal einen Ort auswählt, das unterliegt frei den Kriterien, die man selbst anzusetzen bereit ist...

Eine "Spuksicherheit" findet man sicher in keinem der Fälle?!

Hat man sich aber mal für einen Ort entschieden, sollten zuallererst die rechtlichen Belange gecheckt werden.

Befindet sich die "Spukstätte" an einem öffentlichen Ort, gilt es, zu beachten, dass organisierte Aktivitäten in einer solchen Größenordnung nicht immer geduldet werden müssen.
Man sollte sich nicht ohne Erlaubnis irgendwo breit machen und mit Messgeräten in der Gegend rumlaufen. Dies könnte den einen oder anderen Augenzeugen zu missverständlichen Schlüssen verleiten und eventuell zu einem Polizeieinsatz führen.

Aber auch mitten im Wald befindet man sich nicht auf rechts- und eigentümerfreien Raum. Man sollte schon eruieren, wem das Gelände gehört, das man untersuchen möchte und dementsprechend um "Erlaubnis" fragen, bevor man als Team vor Ort "einfällt"!

Besonders heikel ist allerdings der Umgang mit Filmkameras. Grundsätzlich benötigt man fü:r Dreharbeiten die Genehmigung des Grundstückeigners, auf dessen Land oder in dessen Haus man sich aufhält.
Für's Drehen an öffentlichen Plätzen benötigt man im Regelfall eine Drehgenehmigung, die man üblicherweise auf dem zuständigen Ordnungsamt (zumeist gegen eine Gebühr) erhält.
Bei Dreharbeiten auf Privatgelände sollte man sich vorher eine Genehmigung des Haus- / Grundstückeigners unterzeichnen lassen, um bei Nachfragen abgesichert zu sein.
Ohne eine solche könnte es durchaus unangenehm (und "teuer") werden, falls man von Mitarbeitern des Ordnungsamtes oder der Polizei während der Untersuchung "besucht" wird?!

Grundsätzlich gilt: während der Untersuchung eines potentiellen "Spukortes" sollte man eigentlich niemals alleine agieren, denn was auch immer man als Einzelperson auch zu finden in der Lage ist - es kann später immer angezweifelt werden, dass dies mit rechten Dingen erbracht wurde - ganz abgesehen von potentiellen Gefahrensituationen, in die man alleine schnell geraten kann - Das reicht von einem Absturz in unwegsamen Gelände bis zu einem Überfall durch zwielichtige Gestalten, die den morbiden Charakter manches potentiellen Spuk-Ortes zu ganz eigenen Zwecken nutzen und die dabei vielleicht keine Zeugen dulden mögen!
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